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EmpCo 2024/825 Chancen und Risiken nutzen

EmpCo 2024/825 Chancen und Risiken: Warum offene Kommunikation über Verpackungsdaten entscheidend wird

EmpCo 2024/825 Chancen und Risiken betreffen Unternehmen, die Umweltaussagen zu Verpackungen machen oder solche Aussagen für ihre Kunden vorbereiten. Entscheidend wird eine Kommunikation, die konkret, nachvollziehbar und mit Verpackungsdaten belegbar ist.

Die Richtlinie EU 2024/825 stärkt den Verbraucherschutz für den ökologischen Wandel. Sie verschärft die Anforderungen an Umwelt und Nachhaltigkeitsaussagen und richtet sich gegen irreführende Geschäftspraktiken. Für Unternehmen heisst das: Begriffe wie nachhaltig, umweltfreundlich oder recyclingfähig müssen sauber eingeordnet und mit belastbaren Informationen gestützt werden.

Für Marken, Hersteller und Handel entsteht daraus ein klarer Nutzen. Wer Materialdaten, PCR Anteil, Recyclingfähigkeit und technische Eigenschaften strukturiert dokumentiert, kann Nachhaltigkeitsziele glaubwürdiger kommunizieren. Das reduziert Risiken, verbessert interne Abstimmungen und stärkt das Vertrauen gegenüber Kunden, Handel und internen Anspruchsgruppen.

EmpCo 2024/825 Chancen und Risiken für Verpackungsclaims

Die EmpCo Richtlinie verändert die Anforderungen an Nachhaltigkeitskommunikation. Allgemeine Umweltaussagen werden kritischer beurteilt, wenn sie nicht klar erklärt und belegt werden. Eine Aussage wie nachhaltige Verpackung bleibt zu breit. Sie lässt offen, ob sich der Claim auf Material, Produktion, Transport, Recyclingfähigkeit, CO2 Bilanz oder den gesamten Lebenszyklus bezieht.

Das Risiko liegt in der Unschärfe. Je allgemeiner eine Aussage ist, desto grösser ist die Gefahr, dass sie falsch verstanden wird. Gerade Verpackungen sind davon betroffen, weil sie direkt am Produkt sichtbar sind und häufig Teil der Kundenkommunikation werden.

Gleichzeitig entstehen Chancen. Unternehmen, die ihre Verpackungsdaten offen kommunizieren, können sich durch Fakten differenzieren. Dazu gehören klar ausgewiesene PCR Anteile, definierte Materialstrukturen, dokumentierte Prüfwerte und eine nachvollziehbare Bewertung der Recyclingfähigkeit.

Bei PET Schalen und Trays ist diese Präzision besonders wichtig. PET ist stabil, leicht, präzise thermoformbar und für viele industrielle Anwendungen geeignet. Wird Post Consumer Recyclingmaterial eingesetzt, kann der Bedarf an Neuware reduziert werden. Dieser Vorteil ist aber nur glaubwürdig, wenn der Anteil sauber dokumentiert und technisch richtig eingeordnet wird.

BACHMANN unterstützt Kunden dabei, Verpackungsaussagen auf eine belastbare Grundlage zu stellen. Wir betrachten Verpackungsentwicklung, Folienherstellung, Thermoformen und Qualitätssicherung nicht getrennt voneinander. So entstehen Verpackungslösungen, bei denen Funktion, Materialeffizienz und Kommunikationsfähigkeit zusammenpassen.

EmpCo 2024/825 Chancen und Risiken mit belegbaren Verpackungsdaten steuern

Belegbare Verpackungsdaten sind der zentrale Hebel, um Umweltaussagen verantwortungsvoll zu nutzen. Dazu gehören Materialart, Rezyklatanteil, Folienaufbau, Gewicht, Barriereeigenschaften, Farbe, Etiketten, Klebstoffe und relevante Prüfwerte.

Ein guter Claim beginnt mit einer einfachen Frage: Was kann tatsächlich belegt werden? Wenn eine PET Schale 30 Prozent oder 50 Prozent PCR rPET enthält, ist das eine konkrete Aussage. Sie ist stärker als ein pauschaler Nachhaltigkeitsclaim, weil sie Material, Anteil und Nutzen klar benennt.

Wichtig bleibt die Grenze der Aussage. Ein definierter PCR Anteil bedeutet nicht automatisch, dass die gesamte Verpackung in jedem Markt optimal recycelt wird. Recyclingfähigkeit hängt von Materialdesign, Sortierung, Sammelsystemen und Recyclinginfrastruktur ab. Genau deshalb braucht es präzise Formulierungen.

Design for Recycling ist dabei ein wichtiger Prozess. Wir entwickeln Verpackungen so, dass Materialwahl, Formgebung und technische Anforderungen möglichst gut auf spätere Recyclingprozesse abgestimmt sind. Dazu gehören Monomaterialansätze, reduzierte Materialvielfalt und sorgfältig ausgewählte Zusatzkomponenten.

Auch Qualität und Normen spielen eine zentrale Rolle. Verpackungen müssen nicht nur kommunikativ belastbar sein, sondern technisch zuverlässig funktionieren. Je nach Anwendung sind Lebensmittelsicherheit, Rückverfolgbarkeit, dokumentierte Prüfprozesse, Qualitätsmanagement nach ISO 9001, Migrationsprüfungen oder definierte Reinraumanforderungen relevant. Eine Verpackung muss schützen, stapelbar sein, industriell verarbeitet werden können und die geforderten Toleranzen einhalten.

Der Mehrwert für Kunden liegt darin, dass sie nicht nur ein Verpackungsprodukt erhalten. Sie erhalten eine sachliche Datengrundlage für Einkauf, Nachhaltigkeit, Marketing und Qualitätssicherung. Alle Abteilungen können auf dieselben Informationen zugreifen und Aussagen konsistent abstimmen.

Das spart Zeit bei neuen Designs, Verpackungsanpassungen und Marketingkampagnen. Wenn PCR Anteil, Materialaufbau und technische Bewertung der Recyclingfähigkeit bereits strukturiert vorliegen, müssen Umweltaussagen nicht jedes Mal neu erarbeitet werden. Dadurch sinkt das Risiko widersprüchlicher Aussagen. Gleichzeitig wird die Kommunikation gegenüber Handel, Kunden und internen Stellen belastbarer.

Offene Kommunikation über Verpackungsdaten statt pauschale Green Claims

Offene Kommunikation über Verpackungsdaten bedeutet, relevante Informationen verständlich zu erklären. Es geht nicht darum, jedes technische Detail werblich zu nutzen. Es geht darum, Aussagen zu Material, Recyclinganteil und Recyclingfähigkeit korrekt, nachvollziehbar und nicht überzogen zu formulieren.

Ein Beispiel zeigt den Unterschied. Die Aussage umweltfreundliche Verpackung aus rPET ist breit und schwer belegbar. Präziser ist: PET Schale mit 50 Prozent PCR rPET zur Reduktion des Neuwareanteils. Diese Formulierung benennt Material, Anteil und Nutzen. Damit wird der Claim greifbarer und weniger anfällig für Fehlinterpretationen.

Für Unternehmen ist diese Präzision ein klarer Vorteil. Sie senkt das Risiko von Greenwashing Vorwürfen und stärkt die Glaubwürdigkeit. Gleichzeitig unterstützt sie bessere Entscheidungen, weil Verpackungsvarianten vergleichbar werden. Eine Lösung mit 30 Prozent PCR Anteil kann anders bewertet werden als eine Lösung mit 50 Prozent PCR Anteil. Auch Gewicht, Stapelbarkeit, Ausschussquote, Barrierefunktion und Transporteffizienz können in die Bewertung einfliessen.

Nachhaltigkeit bleibt dabei eine technische Aufgabe. Moderne Extrusion, präzises Thermoformen, effiziente Werkzeugtechnik und ressourcenschonende Prozesse tragen dazu bei, Material und Energie sinnvoll einzusetzen. Gleichzeitig muss jede Aussage sauber abgegrenzt bleiben. Ohne vollständige Lebenszyklusanalyse sollte keine umfassende Umweltwirkung behauptet werden.

BACHMANN schafft Mehrwert, indem wir technische Verpackungsdaten mit anwendungsnaher Beratung verbinden. Wir zeigen, welche Aussage belastbar ist, wo technische Grenzen liegen und wie ein Verpackungsaufbau auf Recyclingfähigkeit, Produktschutz und Wirtschaftlichkeit abgestimmt werden kann.

So werden Anforderungen aus EmpCo 2024/825 nicht nur als Risiko sichtbar, sondern auch als Chance für bessere Kommunikation. Nicht durch pauschale Begriffe, sondern durch nachvollziehbare Verpackungsdaten, klare Sprache und verantwortungsvolle Umsetzung.

Fazit

EmpCo 2024/825 Chancen und Risiken zeigen, dass Nachhaltigkeitskommunikation bei Verpackungen präziser werden muss. Pauschale Aussagen verlieren an Glaubwürdigkeit. Belegbare Verpackungsdaten gewinnen an Bedeutung.

Wer Material, PCR Anteil, Recyclingfähigkeit und technische Eigenschaften offen und verständlich kommuniziert, reduziert Risiken und stärkt Vertrauen. Entscheidend ist nicht, mehr zu behaupten. Entscheidend ist, genauer zu belegen.

FAQ

  1. Was ist EmpCo 2024/825?
    EmpCo 2024/825 bezeichnet die Richtlinie EU 2024/825 zur Stärkung des Verbraucherschutzes für den ökologischen Wandel. Sie verschärft die Anforderungen an Umwelt und Nachhaltigkeitsaussagen.
  2. Ist EmpCo 2024/825 dasselbe wie die Green Claims Directive?
    Nein. EmpCo 2024/825 ist eine verabschiedete Richtlinie. Die Green Claims Directive ist ein separates Gesetzgebungsprojekt mit unsicherem politischem Stand.
  3. Was bedeutet offene Kommunikation über Verpackungsdaten?
    Gemeint ist die klare Erklärung von Material, Recyclinganteil, technischen Eigenschaften und Nachweisen. Es geht nicht um eine optisch transparente Verpackung.
  4. Warum sind pauschale Green Claims riskant?
    Sie können missverstanden werden, wenn sie nicht klar erklären, worauf sich die Aussage bezieht. Begriffe wie nachhaltig oder umweltfreundlich sind ohne Nachweis zu ungenau.
  5. Wie lassen sich Verpackungsclaims besser formulieren?
    Claims sollten konkret, nachweisbar und begrenzt sein. Besser ist eine Aussage wie PET Schale mit 50 Prozent PCR rPET statt eine allgemeine Aussage wie nachhaltige Verpackung.